Kaiserin Sisi im Vianina Style

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Beim Zeichnen meiner Stadtpläne und Landkarten entdecke ich immer viel spannende Architektur, aber auch große Persönlichkeiten & Ikonen unserer Zeitgeschichte.

So habe ich vor ein paar Jahren in meine Österreichkarte auch die berühmte Kaiserin Elisabeth eingezeichnet. Das hat mich wiederum vor einer Weile auf die Idee gebracht, ihr eigene Produkte zu widmen. Und wo eine Sisi ist, darf natürlich auch Kaiser Franz Joseph, ihr Gemahl, nicht fehlen.

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Meine Intention war diese beiden Persönlichkeiten aus der österreichischen Geschichte stylistisch in unsere Zeit zu tradieren und modern zu illustrieren, denn sonst würden sie ja nicht zu Vianina passen ;) 

Ich muss zugeben, ich fand Autobiografien von historischen Figuren schon immer sehr faszinierend. Mich interessiert in welcher Zeit sie gelebt haben, wie sie ihr Zeitalter prägten, was ihre persönlichen Herausforderungen waren und wie wirkt ihre Antwort darauf bis in unsere Zeit? 

Sisi kennt ja so gut wie jeder aus den Filmen mit Romy Schneider, doch im echten Leben war die Ehe des Kaiserehepaars wohl weniger romatisch, als die Filme sie darstellen. Sie verachtet die Hofetikette in Wien, muss früh um ihr erstes Kind trauern, achtet extrem auf ihre Figur, treibt exzessiv Sport, raucht, ist ständig auf Reisen, lässt sich tätowieren, lernt Sprachen und ist eine der besten Reiterinnen ihrer Zeit. Sie war stets bemüht ihr Leben nach ihren Vorstellungen zu gestalten, was ihr als Frau im 19. Jahrhundert natürlich einige Probleme bereitete.

»Sisi war in der Erzählung wirklich schon alles: Das einfache Landmädel, die tiefunglückliche Depressive, die durchgeknallte Egozentrikerin, die Esoterikerin, die Revoluzzerin, die Heilige, die Lichtgestalt«

Das hat Martina Winkelhofer geschrieben, Autorin des Buches „Sisis Weg: Vom Mädchen zur Frau – Kaiserin Elisabeths erste Jahre am Wiener Hof.“

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Die Autorin wurde im Magazin News.at im September 2021 gefragt, was ihrer Meinung nach den Sisi-Mythos ausmacht, weshalb sie immer noch so populär sei: „Ganz abgesehen davon, dass Sisi immer noch die Aura der Märchenprinzessin umgibt und ihre Abbildungen – ob Fotografien oder Gemälde – zu ikonischen Bildern wurden, die jedem entgegenstrahlen, ist es wohl ihre berührende „coming of age“-Geschichte, die jede Generation aufs Neue fasziniert: Es geht um Wachstum und Reifung, um persönliche Entwicklung, um Selbstwirksamkeit und Emanzipation. Darum, sein Leben so zu gestalten, dass es zu den inneren Werten passt. Dass es in Sisis Leben aber nicht nur Erfolge und Befreiung, sondern auch Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, Schmerz und Verlust gab, macht es halt auch sehr authentisch. Sisi Lebensgeschichte ist so gesehen universell.“  – Martina Winkelhofer

Mir hat es auf jeden Fall viel Spaß gemacht Sisi und Franz zu illustrieren und was mich persönlich mit Sisi verbindet: Sie war in Wien ja eine „Zuagroaste“ aus Bayern, genau wie ich :) 


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Quellverweise:
https://www.morawa.at/detail/ISBN-9783492313582/Winkelhofer-Martina/Sisis-Weg
https://www.news.at/a/kaiserin-elisabeth

 

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